Kurrent-Alphabet
Eine kompakte Übersicht der Buchstabenformen als Referenz für historische Texte.
Ein Einstieg in alte deutsche Handschrift
Du hast einen alten Brief vor dir und erkennst kaum ein Wort? Spitzfeder führt dich an Kurrent heran: von einzelnen Buchstaben über Wörter bis zu Übungen mit historischen Quellen.
Beim ersten Blick auf Kurrent fehlt oft die Orientierung: Wo endet ein Buchstabe? Welche Striche gehören zusammen? Wie unterscheidest du ähnliche Formen?
Der Einstieg muss deshalb nicht mit einer vollständigen Transkription beginnen. Zunächst lernst du die Schriftformen kennen und findest Anhaltspunkte, die du beim nächsten Wort wieder nutzen kannst.
Vergleiche einen Kurrent-Buchstaben mit seiner lateinischen Entsprechung. Eine Buchstabenanimation zeigt dir, wie die Form Strich für Strich entsteht.
Folge den Strichen auf dem Bildschirm oder übe auf Papier. So beschäftigst du dich nicht nur mit dem fertigen Schriftbild, sondern auch mit seinem Aufbau.
Übe das Erkennen in Wörtern und wende es in historischen Quellenaufgaben an. Der Lernpfad verbindet Nachzeichnen, Schreiben, Lesen und Zuordnen mit Hintergrundwissen.
Eine Übersicht hilft beim Nachschlagen. Spitzfeder ergänzt sie durch geführte Praxis: Du vergleichst Formen, zeichnest sie nach, schreibst Wörter und bearbeitest Leseaufgaben.
12 Lektionen und 181 Stationen geben deinem Einstieg eine Struktur. Wenn du lieber einen Füller in der Hand hältst, kannst du das in der App enthaltene Übungsheft ausdrucken und den Papiermodus der App nutzen.
Kurrent ist eine historische deutsche Schreibschrift. Je nach Zeit und schreibender Person können die Buchstaben unterschiedlich aussehen.
Sütterlin ist eine spätere, mit Kurrent verwandte Schulschrift. Kenntnisse der Kurrentformen können beim Einstieg in Sütterlin helfen; einzelne Formen und persönliche Handschriften musst du trotzdem vergleichen.
Kostenlose Materialien
Eine klare Übersicht der Buchstabenformen und liniertes Papier unterstützen das Verständnis des Schriftbilds und die eigene Schreibpraxis.
Eine kompakte Übersicht der Buchstabenformen als Referenz für historische Texte.
Großzügig gesetzte Linien geben handschriftlichen Übungen eine klare Struktur.
Beim Kauf der Spitzfeder-App ist das Übungsheft mit den App-Übungen kostenlos dabei.
Gut zu wissen
Ja. Eine vertraute Sprache kann in einer ungewohnten Schrift schwer lesbar sein. Daneben können alte Begriffe, Schreibweisen und Abkürzungen eigene Fragen aufwerfen. Schriftlesen und historischer Wortschatz sind unterschiedliche Aufgaben.
Vergleiche zunächst die Buchstabenformen mit den Kurrent-Vorlagen. Suche nach wiederkehrenden Wörtern und arbeite dich durch kurze Stellen. Namen, Abkürzungen und alte Begriffe kannst du dabei gesondert nachschlagen.
Nein. Fingermodus und Übungsheft-Modus ermöglichen das Üben ohne digitalen Stift. Auf einem Tablet ist für drucksensitives Schreiben ein unterstützter aktiver Stift sinnvoll. Auf dem Smartphone kannst du zum Nachzeichnen auch einen passiven Disc-Stylus verwenden; er bietet keine aktive Druckerkennung.
Das hängt von deiner Übung und deinem Ausgangspunkt ab. Nimm dir regelmäßig Zeit für die Buchstaben und Leseaufgaben.
Beginne mit der ersten Übung
Du musst nicht den ganzen Brief auf einmal verstehen. Lerne die Formen kennen und arbeite dich schrittweise an die Wörter heran.